24 Stunden Sonnenschein, Blickrichtung nur gen Süden und ein einmaliges Erlebnis

Die Reise zum Nordpol

Bei kaiserlichen Eisbären und dem wandernden Nordpol zu Gast.

Im Zentrum der Arktis liegt kein eisbedeckter Kontinent (wie in der Antarktis), sondern ein ganzjährig zugefrorenes Meer, der Arktische Ozean. Der Nordpol ist im allgemeinen Sprachgebrauch der nördlichste Punkt der Erde. Er entspricht dem nördlichen Drehpunkt der Erdachse und wird auch als geographischer Nordpol bezeichnet. Hier ist das Eis bis zu vier Meter dick und der Ozean über vier Kilometer Meter tief.

  • Kurs auf den geografischen Nordpol

    90° Nord

    Dieser mythenhafte ständig von Eis bedeckte und weit von der eisfreien Landoberfläche der Erde entfernte Ort hat bereits Generationen von Polarforschern in seinen Bann gezogen. Nur sehr wenigen Menschen ist es bis heute gelungen, ihn zu erreichen. Werden Sie Teil dieses exklusiven Kreises und besuchen Sie mit der Commandant-Charcot den geographischen Nordpol.

  • Wege durchs Eis

    Expedition zum Nordpol

    Begeben Sie sich an Bord des leistungsfähigsten Eisbrechers der Welt auf ein unvergessliches Abenteuer – eine Reise zum Nordpol mit der 50 Years of Victory.

Unsere Schiffe

50 Years of Victory

Le Commandant Charcot

Die 50 Years of Victory ist kein Touristenschiff. Der Eisbrecher wurde vielmehr mit dem Ziel gebaut, Forschungs- und Frachtschiffe durch die nur schwer erreichbaren Regionen der Arktis und entlang der Nordostpassage zu lotsen und die Seewege im hohen Norden freizuhalten. Nur während der kurzen Sommermonate bekommen Abenteurer die einmalige Gelegenheit, an Bord eines leibhaftigen und einsatzbereiten Eisbrechers auf eine unvergessliche Expedition zum geografischen Nordpol zu reisen.

Mit ihrem modernen Hybridantrieb, der neuesten Technik und einer hohen Eisklasse ermöglicht die Commandant Charcot umweltbewusstes und verantwortungsvolles Befahren der polaren Gebiete und schreibt somit ein neues Kapitel der Geschichte der Expeditionskreuzfahrten. Ihren Namen bekam sie übrigens von Jean-Baptiste Charcot. Der „Gentleman der Pole“ zeichnete sich durch seine große Leidenschaft für Begegnungen mit den Völkern des hohen Nordens aus.

Das Dach der Welt

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Es gibt nicht nur einen...

... Nordpol auf unserem Planeten sondern mindestens 3, den magnetischen, den unzulänglichen und natürlich – den wohl jedermann bekannten – geographischen Nordpol. Dann wären da noch z.B. der Kälte-Pol in Werchojansk oder der arktische geomagnetische Pol.

Geogaphischer Nordpol

Magnetischer Nordpol

Pol der Unzulänglichkeit

Wenn man vom Nordpol spricht, denkt jeder zuerst an den geographischen Nordpol. 

Genau bei 90° nördlicher Breite gelegen kann man hier buchstäblich einmal um die Welt spazieren. Geht man vom Nordpol weg laäuft man immer nach Süden.

Stellt man sich die Erde als riesigen Magneten mit ovalen Linien vor ist der magnetische Nordpol dort wo die Magnetfeldinien austreten.

Durch die Erdbewegung verändert sich das auch das Magnetfeld. Die Pole wandern – im Moment ungefähr ein Kilometer pro Woche.

Etwa bei den Koordinaten 84° 3′ N, 174° 51′ W – mitten im Packeis der Arktis gelegen finden wir die auch Pol der Unerreichbarkeit genannte Stelle, die am weitesten von allem Festland und jeder Insel oder Küste entfernt ist.

Aufgrund der permanenten Eisdrift  gibt es natürlich keinen feststehenden Punkt und somit natürlich auch keine Landmarke.

Bildergalerie Commandant Charcot

Bildergalerie 50 Years of Victory

Die richtige Kleidung

Warm, Wasser- und Winddicht & Atmungsaktiv

Auf einer Reise zum Nordpol ist es nicht so kalt wie man vielleicht vermutet. In der Arktis können Sie von Juni bis September mit einer
durchschnittlichen Temperatur von etwa 5 Grad rechnen (es kann
aber auch mal um den Gefrierpunkt liegen oder 15 Grad erreichen). Generell empfiehlt sich mehrere warme Lagen funktionstaugliche bzw.
wasser- und winddichte Kleidung zu tragen – das sogenannte Zwiebelprinzip. An Bord sind Sie bestens mit bequemen und rutschfesten Outdoorschuhen gekleidet. Auf den Landgängen empfehlen wir den geschenkten Expeditions-Anorak, der Ihnen an Bord übergeben wird und die Gummistiefel, die auf beiden Schiffen kostenfrei auszleihen sind.

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Entdecker & Forscher

Allgemeines Wissen für

Interessantes

Politischer Status

Am 2. August 2007 landeten zwei russische Mir-Tauchboote auf dem Meeresgrund am Nordpol in 4261 m Tiefe und setzten dort eine Kapsel aus Titan mit der russischen Flagge ab. Die Expedition hatte das Ziel, Bodenproben zu sammeln, um die russischen Territorialansprüche mit Beweisen zu stützen, dass der Nordpol zum sibirischen Festlandsockel gehört.

Auch Dänemark, Kanada und Norwegen könnten territoriale Ansprüche erheben. In einem FAZ-Gespräch 2007 bezeichnete der Polarforscher Arved Fuchs einen politisch-wirtschaftlichen Wettlauf um den Nordpol als wahrscheinlich, es gehe schließlich um fossile Brennstoffe.

Forschung

Jahrhundertexpedition in die Arktis:

Die MOSAiC-Expedition ist eine einjährige Expedition des deutschen Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in die zentrale Arktis.

Ein Jahr lang soll die "Polarstern" mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften. Auf der Forschungsreise werden 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Ländern schichtweise an Bord arbeiten und das Klimasystem der Zentralarktis erforschen. Auf ihrer Expedition wollen die Forscher Daten sammeln, wie Atmosphäre, Ozean und Meereis aufeinander einwirken. Die Polarregion gilt als wichtige Wetterküche.

Nordpol-1

war die erste Polarstation, die von der Sowjetunion 1937 auf einer driftenden Eisscholle am Nordpol eingerichtet worden ist. Da wahrscheinlich weder Robert Peary noch Frederick Cook den Nordpol erreicht haben, betraten bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal Menschen die Gegend am nördlichsten Punkt der Erde.